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„Den Menschen in Palästina Zukunft und Hoffnung gegeben“
Präses Alfred Buß gratuliert Mitri Raheb zum Medienpreis

Dr. Mitri Raheb (rechts) bei der Preisübergabe. Foto: Media Control GmbH
WESTFALEN - Der westfälische Präses Dr. Alfred Buß hat dem palästinensischen Pfarrer Dr. Mitri Raheb zur Verleihung des Deutschen Medienpreises gratuliert. Er habe „den Menschen in Palästina Zukunft und Hoffnung gegeben“, schrieb Buß als leitender Theologe der Evangelischen Kirche von Westfalen an Raheb.
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Manfred Kock, Präses i. R. Merkenicher Str. 281 50735 Köln
An das Präsidium des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit
Sehr geehrte Frau Dr. Schulz-Jander, verehrter Herr Rabbiner Dr. Brandt, sehr geehrter Herr Münnich,
Wegen einer Reise habe ich erst spät Ihre Presseerklärung vom 15. 2. 2012 zur Kenntnis nehmen können, mit der Sie von einem Brief berichten, den Sie Herrn Prof. Herzog wegen seiner Laudatio für Mitri Raheb geschickt hätten.
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Prof. Dr. Martin Stöhr Fröbelstr. 10 61118 Bad Vilbel
An die Mitglieder des Vorstandes der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit – Deutscher Koordinierungsrat – DKR - Otto-Weiß-Str. 2 61214 BAD NAUHEIM
16.2.2012
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Jürgen Wilhelm, Vorsitzender der Kölnischen Gesellschaft für Christlich Jüdische Zusammenarbeit widerspricht dem Deutschen Koordinierungsrat;
Mitri Raheb ist kein Antisemit; Bundespräsident a.D. Roman Herzog soll ihn heute in Berlin auszeichnen
Der Vorsitzende der größten deutschen Gesellschaft für Christlich für Christlich Jüdische Zusammenarbeit in Köln, Jürgen Wilhelm, hat einer Pressemitteilung des Deutschen Koordinierungsrates vom 15.2. 2012 heftig widersprochen, an den früheren Bundespräsidenten Herzog zu appellieren, dem palästinensischen katholischen Pfarrer Dr. Mitri Raheb nicht den „Deutschen Medienpreis“ zu verleihen. Die Vorwürfe gegen Raheb und vor allem der Nazi-Vergleich stellen eine Entgleisung dar, die Wilhelm auf das Schärfste verurteilt.
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Die Preisträger: Pfarrer Mitri Raheb (v.l.), die afghanische Bildungsexpertin Sakena Yacoobi, der frühere russische Oberstleutnant Stanislaw Petrow und der Arzt Denis Mukwege aus dem Kongo. − dpa
Baden-Baden. In Baden-Baden ist gestern Abend der Deutsche Medienpreis verliehen worden. Ausgezeichnet wurden der evangelische Pfarrer von Bethlehem, Mitri Raheb, der kongolesische Arzt Denis Mukwege, der frühere sowjetische Oberstleutnant Stanislaw Petrow sowie die Afghanin Sakena Yacoobi. Die Preisträger seien herausragende Symbole der Menschlichkeit und "leise Friedensstifter, deren Wirken ohne große mediale Beachtung stattfindet", heißt es in der Begründung des Marktforschungsunternehmens Media Control, das den undotierten Preis seit 1992 auslobt. Über die Preisträger entscheiden Chefredakteure der auflagenstärksten Tageszeitungen, Magazine und Illustrierten. Die Laudatio auf die Preisträgerin hielt Ex-Bundespräsident Roman Herzog.
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